#live

Tag 9

Backstreets Back … alright!

Dann wurde es dunkel. Alle standen auf. Das Licht ging an. Nach dem ersten Ton wussten alle, es handelt sich um „The Call“, der ersten Single vom 2000er Album „Black and Blue“. Die Menge tobte. Frauen um die Dreisig kreischten. Gregor hielt sich die Ohren zu. Ich kreischte. Ein Glücksgefühl durchfuhr meinen ganzen Körper. Meine Sorge, die Backstreet Boys würden Songs ihrer unbedeutenderen neueren Alben spielen, verflog rasch. Ich war wieder Teenie. Ich erzählte Gregor wichtige Fakten, kreischte, grölte mit, freute mich. #liveDas Allertollste war: Sie sangen live und tanzten die Choreografien von früher. Natürlich haben sich die Jungs verändert. Sie sind jetzt Männer. Kevin wirkt sehr zerbrechlich, während Nick ein kleines Wohlstandsbäuchlein und -kinn zeigen konnte. Brian und Howie sahen aus wie immer. Ausser das sich bei Brian, wenn er sich umdrehte, eine kleine haarlose Insel auf dem Hinterkopf zeigte. AJ wie immer dem Trend voraus mit Guy-Nagellack, Guy-Liner und Zwirbelschnautzer-Vollbart-Kombination. Jeder der Jungs trat einzeln vor das Publikum und machte Ansagen. Das war sehr schön. Wie früher versuchten sie mit den drei Wörtern, die jeder Amerikaner kann „Ich liebe dich“ das deutsche Publikum zu verzaubern. Wie immer klappte es. Kreischen.

Tag 12

Antonia = Superfan

2012 freute ich mich total auf das neue Album „Hold on Liberty!“. #live Im Dezember 2011 hatte ich mit Gregor, Flo und Balthasar „Prodigy Composers“ beim Allstarz gecovert. Am Tag danach gingen wir zum „Fuck X-mas Festival“ (oder so ähnlich) wo die Band auch spielen sollte. Keine Sau war da. Die Band spielte trotzdem. Sie waren nicht sehr gut drauf, spielten aber trotzdem. Für uns. Ganz privat. Es war wunderschön.

Tag 17

The Interphere im Comet

Gleich beim ersten Song trat Moritz das Basedrum Fell durch. #live Sowieso ist mir das erste Mal aufgefallen, dass man virtuos Schlagzeug spielen kann. Moritz hatte eine irre Energie, gleich ab dem ersten Song. Vielleicht ein bisschen zu viel. Die Jungs mussten eine Pause einlegen, bis ein neues Fell angebracht war. Ein Glück, dass sie überhaupt eins da hatten. Lauter Drummer aus dem Publikum eilten herbei, um Moritz ihre Hilfe anzubieten. Das ist Fan-Liebe.

Die Jungs haben wie das letzte Mal in Berlin wenig geredet und sich auf das Spielen konzentriert. Und wie sie gespielt haben! Jeder Ton hatte seine Berechtigung und wurde vom Publikum angehört bis auch das letzte bisschen Schall vergangen war.

Die Jungs spielten fast alle Songs von der neuen Platte und auch einige Perlen der Alten. Bitte Leute, falls "The Instersphere" in Eure Stadt kommen: Geht hin!

Immer wieder geil! The Intersphere #live
Hingehen! #live