#essen

Tag 2

Gestern Geburtstag, heute pleite

Ich habe auch schon alles aufgegessen, was ich im Kühlschrank hatte. Außer ein paar krumpeligen Kartoffeln, ein paar Zwiebeln und der Tomatensauce von vorgestern, habe ich nur noch Reis im Haus. Konto leer, Kühlschrank leer, Magen leer. Was tun?

Hier eine kleine Liste von Sachen, die ich heute mit minimalem Budget einkaufte und was ich daraus zauberte, bzw. noch vorhabe zu zaubern. #essen Kohl: Kohl ist recht vielfältig einsetzbar, lecker, in verschiedenen Arten erhältlich und vor allem eins: billig. Auf meiner heutigen Liste: Wirsing. Hack: War im Angebot, ist aber sonst auch recht günstig. Avocado: nicht so günstig, dafür lecker, macht satt und ist gesund. Möhren: Kann ich mit den krumpeligen Kartoffeln in eine Suppe verwandeln, oder daran nagen, wenn ich eigentlich Schokolade will, aber mir gerade nicht leisten kann. Cola light: 1,25 l sind billiger als 1 l. Aber 1,5 l ist dann extrem viel teuerer. Seltsam.

Rezept: „Notfûtterre a la Antönaix“

Reis aufsetzen. Das mache ich nicht gern in einfachem Salzwasser, sondern mit Gemüsebrühe. Schmeckt super. Zwiebeln und Hackfleisch zusammen braten und würzen, bis es lecker ist. Den Wirsing kann man wunderbar andünsten, bis er weich aber noch bissfest ist. Anschließen mische ich Reis und Hack und brate das Ganze noch ein Mal ein bisschen durch. Hier und da würzen, wie es einem schmeckt. Fertig. Günstig in der Anschaffung, schnell in der Zubereitung und wenn man noch Tomatensauce oder ähnliches zu hause hat, sieht der Teller sogar recht farbenfroh aus.

Aus den Möhrchen und den Kartoffeln mache ich eine Suppe. Die Avocado esse ich morgen früh aufs Brot.

Tag 19

15 Cookies

Mitgebracht haben wir eine selbst gemachte Backmischung zu der man nur noch 3 Zutaten braucht, die man meistens im Hause hat.

Ins Glas kommt (das Glas sollte etwas mehr als 500 ml fassen, sonst wird alles zu gequetscht):

Vom Beschenkten eingekauft werden muss:

Butter schmelzen und etwas abkühlen lassen. Ei und Sahne mit den Schneebesen des Handrührgerätes verquirlen. Abgekühlte Butter unterrühren. Komplette Backmischung hinzufügen und mit den Knethaken des Handrührgerätes verkneten. Teig ca. 1 Stunde kalt stellen.

Teig aus dem Kühlschrank nehmen und mit bemehlten Händen zu ca. 15 Cookies (ca. 5 cm Ø) formen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Cookies ins vorgeheizte Cookieregal (E-Herd: 175 °C/ Umluft: 150 °C/ Gas: Stufe 2) 20–25 Minuten backen, herausnehmen. Auf dem Backblech ca. 10 Minuten abkühlen lassen, dann auf ein Kuchengitter legen und auskühlen lassen.

Da könnte ich auch so rein beissen. #essen

Tag 81

Gurke-Minz-Pops

Es ist Futter-Freitag und ich habe ein schönes, sommerliches Rezept ausprobiert und für super gelungen empfunden.

Zwei Tage vor meiner Diplomprüfung viel mir ein, dass ich noch keine Bilderrahmen für meine Prüfung gekauft hatte und stürmte IKEA. In der SB-Halle fiel mir dann auch noch ein, dass am Sonntag Muttertag ist und dass meine Mama dringend eine neue Butterdose brauchte.

Statt der Butterdose fand ich „Chosigt“ – Form für Eis am Stiel. An dieser Stelle muss ich zugeben, dass Chosigt nicht das erste mal in die große gelbe Tüte fällt. Kostet auch nur 1,99 EUR. Aber dieses Mal hatte ich irgendwann, irgendwo, in irgendeiner Frauenzeitschrift tolle kalorienarme Rezepte für Wassereispops gesehen. #essen Vorgestern fand ich beim Aufräumen die Glamour in der die Rezepte veröffentlicht waren und machte mich an die Gurken-Minz-Pops:

Eine Gurke von ca. 350 g schälen und mit einer Handvoll frischen Minze-Blättern mit dem Pürrierstab verflüssigen. Um das Ganze etwas zu süßen gehören noch 2-3 Löffel Holunderblütensirup (Gibt’s bei Kaisers) dazu. Umrühren und in die Fröschen füllen. 5 Stunden müssen die Pops im Einsschrank frieren.

Hier noch im Urzustand. #essen
Hier nach verschlingen der Pops. #essen
Es ist so heiß, also ess ich mein Eis. Mango mit Fritz Limonenlimonade gemischt, ergibt dieses leckere Eis. #essen
Mein ganzes Feuer ging in dieses hervorragende Gericht.Das erste Mal getestet: Das Fleisch zuerst im Ofen vor garen und dann in der Pfanne braten. Habe ich beim Kochduell gesehen. #essen
ZUm Abkühlen eine super Kombination: gemixte Wassermelone und ein Schuss Mandelmilch #essen

Tag 90

Phoenix Lounge in Schöneberg

Eine Freundin erzählte mir von den Pancakes in der Phoenix Lounge in der Kyffhäuserstraße/ Barbarossastraße. Es war schön sonnig aber noch #essennicht so warm. Trotzdem setzten wir uns nach draußen. Die Bedienung war freundlich.

Das Frühstücksangebot ist reich. David entschied sich für die "Kanadischen Blaubeer-Pancakes" und ich mich für den "New York Bagel Brunch".

David bekam zwei heiße Blaubeerpfannkuchen mit Ahorn-Sirup und einem kleinen Obstsalat. Mir wurden 2 aufgeschnittene und leicht angetoastete Naturbagel gebracht. Dazu wurde ein riesiger Teller mit Cream Cheese, Erdnussbutter, Guacamole, gekochtem Schinken, Obst und Gemüse gereicht.

Und weil ich so eine tolle Bloggerin bin, gibt es nur ein Nachher-Bild von unserem Essen. Es war sehr lecker. Aber, liebe Phoenix Lounge, Pancakes sind keine Pfannkuchen.

Tag 93

Spontanes Abendessen bei der heiligen Maria

Was bietet sich da besser an als Santa Maria in der #essenOranienstraße 170? Bei Santa Maria gibt es leckeres mexikanisches Essen im u. s. amerikanischen Stil.

Leider ist der Laden immer sehr voll und man muss sich auf Wartezeiten einstellen. Kein Problem an diesem Abend, denn wir hatten Margarita-Durst. Ein Margarita später wurden wir an unseren Tisch geschickt, an den wir uns leider ziemlich ran quetschen mussten. Aber das Essen hat alles wieder entschädigt. David hatte einen Burrito mit Hühnchen und ich eine Quesadilla mit Pilzen.

Schon während des Essens beschlossen wir uns als Nachspeise einen weiteres Margarita zu gönnen und testeten die Hauscocktails "Bloody Maria" mit Tequila statt mit Wodka und "Hibiskus Minze". Unterdessen hatten wir uns mit Fredy dem Barkeeper angefreundet. Mit dem Versprechen auf ein baldiges Wiedersehen und einem Handschlag verabschiedeten wir uns von Santa Maria.

Tag 107

Off to Hamburg

Wir waren auf einmal so viele Leute, dass ich nur am Rande mitbekam, wie Jona und seine Mitbewohnerin auf einen Fahrradstand zu liefen und uns nach uns nach je ein Fahrrad in die Hand drückten. #essen Offenbar sind in Hamburg überall Fahrradstationen verteilt an denen man pro Person je zwei Fahrräder leihen kann. Die erste halbe Stunde ist kostenlos. Ich war erst nicht so überzeugt aber als wir durch Hamburg brausten konnten wir die Stadt etwas kennenlernen. Und im Nullkommanix waren wir in St. Pauli. Ich will so etwas auch in Berlin. Toll, Hamburg!

Im Hatari Pfälzer Stuben aßen wir deutsch, David und Jona bestellten einen Hamburger (sehr deutsch). Den wollte Rebecca auch essen. Auf unsere Anweisung bekam sie aber ein Schnitzel. Ihr Schulfreund aß eine Bratwurst mit Sauerkraut. Claudia hatte mega geiles Geschnetzeltes, ich einen typischen Flammkuchen. Alles in allem hatten wir erstaunlicherweise hat alles zusammen unter 100 Euro gekostet, obwohl wir alle gegessen und Biere getrunken haben. Danke Hamburg!