Lecker Mandeln. Tun weh. Auch beim Essen. #alltag

Tag 83

...und täglich grüßt die Tonsillitis.

Das erste was ich heute morgen vom Tag mitbekommen habe war, wie mein Freund um 6:00 Uhr etwas miss gelaunt aufstand und sich mit seinem Computer auf seinen Sessel setzte. #alltag Ich muss die Nacht über Geräusche gemacht haben. Früh aufstehen liegt eigentlich nicht in unserem Naturell. Seit ich Mandelentzündung zu meinen engeren Freunden zähle schnarche ich. Wie romantisch! Ich spule mal eben 1 Jahr zurück.

Vor einem Jahr hatte ich gleich mehrere Mandelentzündungen hintereinander. Ich glaube, dass es insgesamt um die 10 Mal gewesen sein müssen. Bei der Ersten ging ich ins Krankenhaus. Es war April und wunderschön draußen, ich wachte mit unerträglichen Schmerzen auf. Die Schmerzen zogen sich von meinem Hals hoch in mein linkes Ohr. Es war Samstag und ich dachte, ich könnte es aushalten bis am Montag ein Arzt Sprechstunde hätte. Pustekuchen! In der Nacht hatte ich Fieber und Albträume. Mein Bett war absolut durchgeschwitzt. Der Papa einer engen Schulfreundin diagnostizierte über Facebook: Mandelentzündung – Du musst ins Krankenhaus, dir Antibiotika holen. Gesagt, getan. Die Ärztin schaute mir in den Hals und sagte: „Ja, eine Mandelentzündung wie sie im Buche steht.“ Auf dem Zettel, den ich meinem Hausarzt übergeben sollte stand „Angina Tonsillaris“ und anderer Schmu, den ich nicht verstehe. Seit diesem Krankenhausbesuch weiß ich: Die Mandeln müssen raus.

Bock dadrauf habe ich nicht. Ich bin Spritzenphobikerin. Ich habe keine Angst vor Schmerzen.

#alltag

Aber diese kleinen Scheißerchen durch meine Haut in den Körper zu stechen bereitet mir die schlimmsten Albträume. 2013 hatte ich dann alle paar Wochen einen dicken Hals und alle paar Monate Antibiotika auf dem Speiseplan. Wie durch ein Wunder hatte ich über den Winter einige Monate Ruhe. Doch eine Woche vor meiner Diplomprüfung ging es wieder los.

Heute war ich erneut im Krankenhaus. Dieses Mal steht „tonsillitis acuta“ drauf. Klingt dramatisch. Die Ärztin machte mir klar, dass es ohne OP immer so weiter gehen wird. Also wird jedes Mal wenn Stress ansteht auch Fieber und Entzündung an meine Tür klopfen. Das kann ich nicht gebrauchen.

Nun muss ich mich meiner Spritzenphobie stellen. Über Tipps würde ich mich freuen.