Mein Prof. stellt mich der Crowd vor. #diplom
Mittendrin in der #diplom Prüfung

Tag 78

Der Tag an dem ich Diplom machte

Um 7:00 Uhr stand ich bereits wach im Bett. Ich war nicht aufgeregt aber dennoch wach. Ich ging fuhr in meine Wohnung um mich zu duschen und mein Diplomoutfit anzuziehen. Ich tat alles, wie ich es mir am Tag zuvor überlegt hatte und tausende Male aufgezählt hatte.

Um 12 Uhr wollte ich in der Uni sein und meinen Vortrag vorbereiten. Bis dahin musste ich noch meine Karteikarten ausdrucken und den Vortrag wenigstens ein Mal laut vorsprechen. Ich hatte entschieden nicht frei zu sprechen, was ich sonst immer tue. Ich würde ablesen, um an Sicherheit zu gewinnen.

Um 12 Uhr baute ich so langsam meinen Schreibtisch auf und wurde langsam nervös. Gegen 12.30 kam mein betreuender Professor in sein #diplom Büro und begrüßte mich mit wohlwollenden Worten. Er nahm mir damit einen sehr großen Teil der Aufregung.

Normalerweise kommen viele Studierende zu den Prüfungen. Ich war bereits beim Vordiplom nicht sehr beliebt. Da hatte ich 3 Gäste. Bei meinem Diplom waren es genau 30. Ich hatte meine Freunde #friends4ever eingeladen zu kommen und mich zu unterstützten. Sie kamen und unterstützten.

Gegen 13:10 Uhr war es endlich soweit. Meine fünf Prüfer betraten den Raum. Ich hielt meinen Vortrag. Ich verhaspelte mich total. Gefühlt in jeden Satz. Mein Mund war trocken. Meine Hände schwitzten und waren gleichzeitig trocken. Im Laufe der Prüfung wurde ich aber ruhiger und merkte, dass ich mein Publikum unterhielt. Ausser einen. Einer der Prüfer fand meine Arbeit ganz schrecklich. Ich habe an allem gemerkt. Zum Schluss stellte er eine Frage und schaute mich nicht ein mal an, als ich sie ihm beantwortete.

Ich denke, dass eine Arbeit nur dann richtig gut ist, wenn sie nicht von allen gemocht und verstanden wird, sondern auch polarisiert. Das tut meine Arbeit. Ich arbeite ab sofort an der Dokumentation und werde meine Diplomarbeit hier bald online stellen.

Nach der Prüfung machten wir den Sekt auf, den meine Mutter #partymitgebracht hat. Wir waren im Null-Komma-Nichts betrunken. Ich lag Claudia in den Armen. Endlich habe ich wieder Zeit für meine Freunde. Allerdings muss sie jetzt an ihrer Massenarbeit schreiben.

Ich fühlte mich leer. Um mich herum haben auch andere ihre Diplome gemacht. Zum Beispiel Lisette oder auch Jonas. Aber ich saß da und konnte nicht reagieren. Ein riesiger Stein ist von meinen Schultern gefallen aber ich habe ihn nicht auf dem Boden landen hören.