Tag 2

Gestern Geburtstag, heute pleite

Ich habe einen wunderbaren Geburtstag gefeiert. Vielen Dank an alle, die da waren – Ein unglaublich schönes Fest! #party Es wurden viele inspirierende Gespräche geführt, von denen ich sicherlich die ein oder andere Anekdote im Laufe der nächsten 364 Tage hier niederschreiben werde.

Jetzt aber zu wichtigeren Dingen im Leben: Kommen wir gleich zum Thema Geld. Ich habe nämlich keins. Zumindest im Moment. Ich bin gerade dabei meine Diplomarbeit zu verfassen, was dazu führt, dass ich mir verboten habe für Geld zu arbeiten. #geld Ich arbeite natürlich trotzdem, umsonst, für Freunde oder einen Haarschnitt (bald ist es wieder so weit) oder diesen Blog und nicht für’s Diplom. Das bedeutet für mich das erste Mal, seit Beginn meines Studiums, dass ich so richtig schön pleite bin. Nix. Nada. Zipp.

Ich habe auch schon alles aufgegessen, was ich im Kühlschrank hatte. Außer ein paar krumpeligen Kartoffeln, ein paar Zwiebeln und der Tomatensauce von vorgestern, habe ich nur noch Reis im Haus. Konto leer, Kühlschrank leer, Magen leer. Was tun?

Hier eine kleine Liste von Sachen, die ich heute mit minimalem Budget einkaufte und was ich daraus zauberte, bzw. noch vorhabe zu zaubern. #essen Kohl: Kohl ist recht vielfältig einsetzbar, lecker, in verschiedenen Arten erhältlich und vor allem eins: billig. Auf meiner heutigen Liste: Wirsing. Hack: War im Angebot, ist aber sonst auch recht günstig. Avocado: nicht so günstig, dafür lecker, macht satt und ist gesund. Möhren: Kann ich mit den krumpeligen Kartoffeln in eine Suppe verwandeln, oder daran nagen, wenn ich eigentlich Schokolade will, aber mir gerade nicht leisten kann. Cola light: 1,25 l sind billiger als 1 l. Aber 1,5 l ist dann extrem viel teuerer. Seltsam.

Rezept: „Notfûtterre a la Antönaix“

Reis aufsetzen. Das mache ich nicht gern in einfachem Salzwasser, sondern mit Gemüsebrühe. Schmeckt super. Zwiebeln und Hackfleisch zusammen braten und würzen, bis es lecker ist. Den Wirsing kann man wunderbar andünsten, bis er weich aber noch bissfest ist. Anschließen mische ich Reis und Hack und brate das Ganze noch ein Mal ein bisschen durch. Hier und da würzen, wie es einem schmeckt. Fertig. Günstig in der Anschaffung, schnell in der Zubereitung und wenn man noch Tomatensauce oder ähnliches zu hause hat, sieht der Teller sogar recht farbenfroh aus.

Aus den Möhrchen und den Kartoffeln mache ich eine Suppe. Die Avocado esse ich morgen früh aufs Brot.