In Berlin darf man in den wenigsten Bars nicht drinnen rauchen. In NYC ist rauchen sogar auf der Straße nicht wirklich erlaubt#party
Rebecca fand sich selbst auf den Bilder nicht sehr hübsch. Ich wollte sie zu Dokumentationszwecken aber doch veröffentlichen.
In Deutschland ist das Trinken von Alkohol nicht verboten. Es ist immer wieder ein Vergnügen, Amerikanern ein Bier auf der Straße auf zu machen. #party
Lecker. Der Robin-Scherbatski Cocktail im MacLarens Pub #party

Tag 106

Everybody is just so rude

Den Jetleg überlisten – das war meine Mission. Ich holte Rebecca vom Flughafen Tegel ab und buchsierte sie auf dem schnellsten Wege zu mir nach Hause. 5 Stockwerke später gab ich ihr keine Zeit zum ausruhen und buchsierte sie direkt über den Ku’damm zum Saturn, um ihr dort eine Sim-Karte zu kaufen.

Das muss man schon machen, finde ich. Egal wo ich bin: Ich besorge mir eine Sim-Karte. Telefonieren ist ohnehin viel zu teuer#jung und überall auf der Welt – zumindest wo ich bis jetzt war – gibt es mobiles Internet zum Pauschalpreis. Und da Rebecca etwas jünger ist als ich , spielen soziale Netzwerke eine noch größere Rolle als bei mir. Und ich bin schon sehr mitteilsam.

Wir liefen also den Ku’damm entlang und ich informierte sie über alle möglichen Fakten Berlins. Bei Saturn angekommen, holten wir uns#berlin bei o2 eine Aufladekarte und wollten diese beim Verkäufer aktivieren lassen und anschließend zu einer Nanosim klein stanzen lassen. Wir suchten den o2 Stand. Niemand da. Wir wurden freundlich gefragt, ob wir Hilfe bräuchten. „Wir wollen die Sim-Karte aktivieren und sie anschließned klein stanzen lassen, damit sie in das iPhone5c passt.“ – „Ja, das machen Sie bitten beim Kollegen. Der kommt gleich.“ Einige Gleichs später saßen wir immer noch vor dem leeren o2 Stand und warteten darauf, dass der Kollege „gleich“ kommt. Er kam nicht. Der Mensch von mobilcom nickte uns zu: „Gleich. Er kommt gleich.“ Ok. Ich meine, nicht, dass ich nicht genug Unterhaltung-Stoff mit Rebecca gehabt hätte. Wir haben uns ewig nicht gesehen.

Nach einer halben Stunde kam ein gegelter o2 Mitarbeiter in seidenem Hemd in Jeans und schicken Wildleder Halbschuhen auf uns zu. Ich wiederholte: „Wir wollen die Sim-Karte aktivieren und sie anschließned klein stanzen lassen, damit sie in das iPhone5c passt.“ Geliger-Arsch-o2-Mitarbeiter schaut sich um und spricht mit dem mobilcom Mitarbeiter: „Dafür hast du mich aus der Pause geholt?“ und geht weg. Ich war ehrlich gesagt ziemlich fassungslos. Eine absolute Frechheit. Ein Azubi setzte sich schnell zu uns und begann die Karte zu aktivieren. Ich war immer noch super entsetzt. Wie frech kann man eigentlich sein! Der Azubi versuchte die Wogen zu glätten in dem er sehr aufmerksam war und uns persönliches fragte. Woher wir wären, etc.

Ich habe auch mal eine Sim-Karte im Ausland gekauft. Ich wurde hofiert. Ich durfte mein Telefon aufladen. Man bat mir an, die Sim-Karte auszuwechseln. Man erklärte mir alle möglichen Tarife. Das Ausland war England, USA und Costa Rica. Ich dachte die Service Wüste Deutschand wäre langsam mal geflutet worden. Aber sie scheint dürrer als je zuvor.

Aber heute sollte ein glücklicher Tag werden. Es ist Claudias Geburtstag. Trotz totaler Müdigkeit auf allen Seiten trafen wir uns zum Geburtstagsbierchen. Zur „How I met your Mother“-Tribute-Bar sind wir dann noch ohne Claudia gegangen. Denn morgen fahren wir dann nach Hamburg. Dort feiern wir Claudias Geburtstag. Was Touristen in Berlin können, können wir auch. Oder?