Tag 107

Off to Hamburg

An dieser Stelle will ich offiziell bei unserer Regierung für die Aufhebung des Buslinien-Monopols der Deutschen Bahn bedanken. Endlich kann man sein Land entdecken. Es kann ja nicht angehen, dass es günstiger ist nach England oder Spanien zu fliegen als mit der Bahn nach München zu fahren.

Für 13 Euro fuhren wir heute mit dem Flixbus nach Hamburg. Wir hatten uns ein Zimmer in der Superbude in St. Georg reserviert. Ich hatte und habe keine Ahnung, wo das in Hamburg sein soll. Ich bin – ganz arroganter Berliner like - in dem Glauben Hamburg sei kleiner und deswegen auch übersichtlicher als Berlin los gefahren. Joa. Ne? Wenn man nichts weiß, findet man auch nichts. Aber Schlauesmobiltelefon sei dank, konnten wir uns vom HH ZOB zur Superbude kaum verlaufen.

Die Superbude ist wahrlich eine super Bude. Wir hatten eine vierer Bude reserviert und bezogen so gleich unser Zimmer. #reisenAuch hier gönnten wir Rebecca keine Pause. David hatte sich bereits mit seinem Schulfreund verabredet und wir gingen auch gleich los. Es stellte sich raus, dass auch ein Schulfreund von Rebecca in Hamburg war. Auch eine meiner Kommilitoninnen von der UdK arbeitet nun in Hamburg und stieß ebenfalls zu uns. Wir waren also zu siebt. Jona wollte uns die Schanze zeigen. Seine Mitbewoherin stieß mit ihrer Schulfreundin zu uns. Auf zur Schanze!

Wir waren auf einmal so viele Leute, dass ich nur am Rande mitbekam, wie Jona und seine Mitbewohnerin auf einen Fahrradstand zu liefen und uns nach uns nach je ein Fahrrad in die Hand drückten. #essen Offenbar sind in Hamburg überall Fahrradstationen verteilt an denen man pro Person je zwei Fahrräder leihen kann. Die erste halbe Stunde ist kostenlos. Ich war erst nicht so überzeugt aber als wir durch Hamburg brausten konnten wir die Stadt etwas kennenlernen. Und im Nullkommanix waren wir in St. Pauli. Ich will so etwas auch in Berlin. Toll, Hamburg!

Im Hatari Pfälzer Stuben aßen wir deutsch, David und Jona bestellten einen Hamburger (sehr deutsch). Den wollte Rebecca auch essen. Auf unsere Anweisung bekam sie aber ein Schnitzel. Ihr Schulfreund aß eine Bratwurst mit Sauerkraut. Claudia hatte mega geiles Geschnetzeltes, ich einen typischen Flammkuchen. Alles in allem hatten wir erstaunlicherweise hat alles zusammen unter 100 Euro gekostet, obwohl wir alle gegessen und Biere getrunken haben. Danke Hamburg!

Hier gibts auch Photoautomaten! Toll gemacht Hamburg!

#friends4ever